Ziel der Anwendung
Diese Anleitung beschreibt eine Methode zur Auflösung von Biofilmen, die Borrelien als Schutzmechanismus nutzen. Durch die Kombination von äußerlicher Anwendung mit DMSO und ätherischen Ölen sowie der innerlichen Einnahme von Vitamin C, Natursalz, Acetylcystein und Enzymen können Biofilme destabilisiert und der Körper bei der Ausleitung unterstützt werden.
1. Äußerliche Anwendung: DMSO und ätherische Öle
Hintergrund und Wirkung
Borrelien sind in der Lage, sich in einer schützenden Schleimschicht, den sogenannten Biofilmen, zu verstecken. DMSO (Dimethylsulfoxid) ist eine natürliche, organische Schwefelverbindung, die tief in das Gewebe eindringt und Wirkstoffe transportieren kann. In Kombination mit bestimmten ätherischen Ölen kann DMSO dabei helfen, Biofilme aufzulösen und die Bakterien für das Immunsystem angreifbar zu machen.
Zutaten
- DMSO (30-70 % Lösung mit Wasser verdünnt): Dringt tief ins Gewebe ein und löst Biofilme auf.
- Ätherische Öle mit biofilm-lösenden Eigenschaften:
- Oreganoöl (Carvacrol wirkt stark antibakteriell und biofilm-lösend)
- Thymianöl (Thymol unterstützt die Biofilm-Auflösung)
- Nelkenöl (Eugenol greift Biofilme an und wirkt entzündungshemmend)
- Teebaumöl (besonders wirksam gegen Borrelien in der Zystenform)
- Rosmarin- und Zimtöl (beide reduzieren die Biofilmbildung)
Zubereitung und Anwendung
- Mischen Sie folgende Bestandteile:
- 10 ml DMSO (30-70%)
- 3 Tropfen Oreganoöl
- 3 Tropfen Thymianöl
- 3 Tropfen Nelkenöl
- 3 Tropfen Teebaumöl
- 3 Tropfen Rosmarinöl
- Optional: 1 Tropfen Zimtöl (sehr intensiv, daher sparsam verwenden)
- 10 ml reines Wasser oder Aloe-Vera-Gel zur Verdünnung.
- Tragen Sie die Mischung auf die betroffenen Körperstellen auf (z. B. Gelenke, Nacken, Rücken oder schmerzende Bereiche).
- Lassen Sie die Lösung für 15–20 Minuten einziehen.
- Vermeiden Sie direkten Kontakt mit Kleidung unmittelbar nach der Anwendung, da DMSO Wirkstoffe aus Textilien in den Körper transportieren kann.
- Wenden Sie die Mischung 5 Tage lang täglich an, gefolgt von einer 2-tägigen Pause. Nach vier Wochen sollten Sie eine einwöchige Pause einlegen, bevor die Anwendung erneut beginnt.
2. Orale Anwendung: Vitamin C, Natursalz, Acetylcystein und Enzyme
Hintergrund und Wirkung
Die orale Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Biofilm-Auflösung von innen unterstützen. Vitamin C, Salze, Acetylcystein (NAC) und Enzyme helfen, die Biofilm-Struktur zu destabilisieren, die Entgiftung zu fördern und das Immunsystem zu stärken.
Zutaten und deren Funktion
- Vitamin C (Ascorbinsäure oder liposomal, 3 g pro Tag): Unterstützt das Immunsystem, reduziert oxidativen Stress und fördert den Abbau von Biofilmen.
- Natursalz (Meersalz oder Steinsalz, keine raffinierten Produkte): Trägt zur Regulation des Wasserhaushalts bei und kann durch Osmose Biofilme destabilisieren.
- Acetylcystein (NAC, 600–1200 mg pro Tag): Spaltet Schleimstrukturen in Biofilmen und unterstützt die Leberentgiftung.
- Enzyme:
- Serrapeptase: Zersetzt Eiweißbestandteile von Biofilmen.
- Nattokinase: Baut Fibrin ab, das Biofilme stabilisiert.
- Lumbrokinase: Besonders wirksam gegen dichte Biofilm-Strukturen.
Einnahmeempfehlung
- Morgens (nüchtern, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück):
- 1–2 Kapseln Serrapeptase oder Nattokinase
- 1–2 Kapseln Acetylcystein (NAC)
- 1 Teelöffel Meersalz in einem Glas Wasser aufgelöst
- Nachmittags:
- 1000 mg Vitamin C (Ascorbinsäure oder liposomal)
- 1 Teelöffel Meersalz in Wasser
- Abends (vor dem Abendessen, mindestens 30 Minuten vorher):
- 1–2 Kapseln Lumbrokinase
- 1000 mg Vitamin C
Wie bei der äußerlichen Anwendung sollten Sie dieses Protokoll 5 Tage lang durchführen, gefolgt von einer 2-tägigen Pause. Nach vier Wochen empfiehlt sich eine einwöchige Pause, bevor die Einnahme erneut begonnen wird.
Zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung
Um die Wirkung der Therapie zu maximieren, können folgende unterstützende Maßnahmen hilfreich sein:
- Ausreichend Wasser trinken: Mindestens 2–3 Liter pro Tag, um gelöste Biofilme aus dem Körper auszuleiten.
- Basische Bäder: Fuß- oder Vollbäder mit Natron oder Magnesiumchlorid helfen, Säuren und Toxine über die Haut auszuscheiden.
- Bewegung und Lymphdrainage: Sanfte Bewegung, insbesondere in der Natur, sowie manuelle Lymphdrainage fördern die Ausleitung von Giftstoffen.
- Sonnenlicht und Vitamin D: Ein gesunder Vitamin-D-Spiegel stärkt das Immunsystem.
- Fasten oder intermittierendes Fasten: Unterstützt den Abbau alter Zellstrukturen und fördert die Selbstreinigung des Körpers.
Kurz gesagt
Dieses Protokoll kombiniert eine äußerliche Behandlung mit DMSO und ätherischen Ölen, um Biofilme gezielt an betroffenen Stellen aufzulösen, mit einer innerlichen Einnahme von Vitamin C, Salz, Acetylcystein und Enzymen, um die Biofilm-Zerstörung im gesamten Körper zu unterstützen. Ergänzende Maßnahmen wie ausreichend Flüssigkeitszufuhr, Entgiftung durch Bäder und Bewegung können den Heilungsprozess zusätzlich fördern.
Falls Anpassungen an individuelle Beschwerden oder Dosierungen erforderlich sind, kann die Methode entsprechend modifiziert werden.






Hallo, mein Freund macht die Biofilm-Therapie seit ca. 10 Tagen (mit Pause dazwischen) und jetzt hat er am Rücken einen richtig-schlimmen Hautausschlag ! ( Rücken ist voller Pickeln ) Jetzt fragen wir uns, ob es sich evtl. um eine Allergie handelt oder um Heilungsprozess ?? und trauen uns nicht weiterzumachen…. Wie können wir das rausfinden ?
Vielen Dank im Voraus,
Mit freundlichen Grüßen,
Betty Le Dall
Danke für eure Rückmeldung
Ein Hautausschlag während einer Biofilm-Therapie kann unterschiedliche Ursachen haben –
von einer Entgiftungsreaktion (Herxheimer-Reaktion, wenn vermehrt Bakterienreste abgebaut werden)
bis zu einer Unverträglichkeit oder allergischen Reaktion auf einzelne Bestandteile der Präparate.
Wichtig ist jetzt, nicht einfach weiterzumachen, sondern genau hinzuschauen:
Therapie sofort pausieren, bis die Ursache klar ist.
Beobachten, ob sich der Ausschlag bessert, sobald die Mittel weggelassen werden.
Falls ja: Schrittweise Wiedereinführung einzelner Präparate, um den Auslöser zu identifizieren.
Falls nein oder Verschlechterung: bitte ärztlich oder naturheilkundlich abklären lassen,
damit sicher ausgeschlossen wird, dass es sich nicht um eine allergische Reaktion handelt.
Grundsätzlich gilt: Hautreaktionen können Zeichen einer Überlastung der Ausleitungswege sein –
z. B. wenn Leber, Darm oder Lymphsystem die freigesetzten Stoffe nicht ausreichend abtransportieren können.
Dann hilft häufig eine vorübergehende Reduktion oder Umstellung der Dosis,
sowie eine unterstützende Begleitung mit Bindemitteln, Flüssigkeit, Lymphaktivierung und Darmpflege.
Eine Heilreaktion zeigt meist kurzzeitige Verschlechterung bei gleichzeitig stabiler Allgemeinverfassung.
Eine Allergie dagegen geht oft mit Jucken, Rötung, Brennen oder Schwellung einher
und kann sich mit jedem Kontakt verschlimmern – das sollte man ernst nehmen.