Progesteron & Progesteronmangel

Progesteron erfüllt – wie alle Hormone – wichtige Funktionen im Körper, wird in der Ursachenforschung zu bestimmten Beschwerdebildern jedoch oft sträflich vernachlässigt. Oft kommt es schon im jungen Erwachsenenalter zu einem Ungleichgewicht im Progesteronspiegel, das sich unentdeckt und unbehandelt über Jahre durchziehen und Probleme bereiten kann.

Symptome und Diagnose

Die Symptome von Progesteronmangel sind vielfältig und betreffen, entgegen der geläufigen Meinung, nicht nur Frauen. Zwar steht Progesteron (oft in Verbindung mit Östrogen) bei Frauen häufiger im Bezug zu einem hormonellen Ungleichgewicht, doch sollten auch Männer sich bewusst sein, dass die Progesteronkonzentration die Wurzel ihrer Symptome sein kann.

Die folgenden Beschwerden können charakteristisch für einen Progesteronmangel stehen:

  • Schlafstörungen,
  • Schwitzneigung,
  • Vitalitätsmangel,
  • emotionale Unausgeglichenheit,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Blasenprobleme

Bei Frauen treten zusätzlich vermehrt folgende Symptome auf:

  • heftige und verlängerte Regelblutungen,
  • Brustspannen,
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS),
  • Zysten in der Brust und in den Eierstöcken,
  • Myome in der Gebärmutter

Leide ich unter einem Progesteron-Mangel?

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Diagnose und Behandlung

Ein Progesteronmangel kann entweder per Bluttest beim Gynäkologen oder via Speicheltest bequem zuhause getestet werden. Wichtig hierbei ist, dass vor dem Test für einige Monate auf hormonelle Verhütungsmittel verzichtet wird – diese verfälschen das Testergebnis, da sie in den körpereigenen Hormonhaushalt eingreifen und diesen beeinflussen.

Behandeln lässt sich ein Progesteronmangel auf verschiedene Arten: Klassisch schulmedizinisch mit synthetischen Hormonpräparaten (ähnlich der Pille oder einer klassischen Hormonersatztherapie in den Wechseljahren), oder aber mit natürlichen Hormonen, wobei Zweiteres meist pflanzlich aus der Yamswurzel gewonnen wird.

Natürliche Hormone bei Progesteronmangel

Zur Behandlung von Progesteronmangel stehen sogenannte „natürliche Hormonpräparate“ auf Yamswurzel-Basis hoch im Kurs. Der aus der Yamswurzel gewonnene Stoff Diosgenenin kann in wenigen Syntheseschritten dem körpereigenen Progesteron exakt baugleich angeglichen werden. Während Diosgenin ein körperfremder aber natürlicher Stoff ist, kann der menschliche Organismus das synthetisch gewonnene aber exakt baugleiche und deshalb natürliche Progesteron sofort einsetzen, genau so wie das im eigenen Körper synthetisierte Progesteron.

Natürliche Hormone übernehmen im Körper eine Vielzahl von Funktionen, die künstliche Hormone gar nicht übernehmen können. Synthetische Hormone wie sie in klassischen Arzneimitteln vorkommen, sind, anders als die Werbung behauptet, nicht mit natürlichen Hormonen gleichzusetzen, da sie alle Nebenwirkungen haben. Leider gibt es eine große Begriffsverwirrung, weil in der Pharmakologie auch die künstlichen, körperfremden Substanzen als Hormone bezeichnet werden.

Wirken natürliche Hormone überhaupt?

Bei einer Behandlung mit Yamswurzelpräparaten sind im Verlauf nicht selten deutliche überhöhte Progesteronwerte im Salivatest gemessen worden. Es empfiehlt sich deshalb auch bei frei erhältlichen „Naturprodukten“ im Verlauf einen Saliva-Hormontest (Speicheltest) durchzuführen, um auf Dauer Überdosierungen und gesundheitliche Schäden zu verhindern.

Darüber hinaus schreibt man den Yamswurzel-Präparaten einige gesundheitliche Vorteile zu, zum Beispiel:

  • Ist ein natürliches Antidepressivum und wirkt psychisch ausgleichend und stabilisierend
  • Normalisiert die Blutgerinnung und reduziert die Gefahr von Schlaganfall und Embolien
  • Steigert die Schilddrüsenfunktion, da es die Hormonverwertung verbessert
  • Wirkt ausschwemmend und reguliert so Ödeme und hohen Blutdruck
  • Wirkt Gefäßwand stärkend und verbessert auch Venenbeschwerden
  • Schützt vor Herzerkrankungen
  • Verbessert die Konzentration und die Gedächtnisleistung
  • Verbessert den Schlaf und die Schlafqualität
  • Wirkt knochenaufbauend und bessert so Osteoporose
  • Hat im Gegensatz zu künstlichen Hormonen keine unerwünschten Wirkungen und Kontraindikationen

Speziell bei Frauen:

  • Wirkt bei Mastodynie (Brustspannen), Zysten in der Brust und in den Ovarien und gegen Myome in der Gebärmutter
  • Lindert die Beschwerden der Wechseljahre
  • Schützt vor Brustkrebs und Gebärmutterkrebs
  • Wirkt bei Beschwerden vor der Regel (Prämenstruelles Syndrom oder PMS)

Speziell bei Männern:

  • Es schützt vor Proststakrebs
  • Hilft bei Schlafapnoe

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