Burnout-Video: Viruslasten durch dauerhaften Stress

Dr. Jens Neidert, behandelt als Arzt für biologische Medizin und Psychosomatik seit Jahren Burnout-Patienten.

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Transkript

In diesem Video geht es um das Thema dauerhafte Viruslasten durch chronischen Stress und Heilungshindernis in der Burnout-Erkrankung durch chronische Viren und deren entzündlichen Begleiterscheinungen:

Als Beispiel möchte ich kurz die Gürtelrose heranführen. Das ist den meisten Menschen bekannt, dass die Gürtelrose bei Stress erscheint. Die Viren klettern von innen heraus aus den Nerven in denen sie sich lange Jahre versteckt hatten. Als Kind sind diese Viren in Form einer Windpocken-Erkrankung in den Körper gekommen und jeder denkt: Naja, zwei Wochen sind rum, die Hautrötungen, der Juckreiz ist weg und alles ist gut. Man muss aber wissen, dass diese Viren über Jahrzehnte im Körper überwintert haben und auf eine Gelegenheit gewartet hatten, sich wieder zu reaktivieren. Und das ist jetzt ein Beispiel: unter Stress öffnen sich Tür und Tor für die Reaktivierung solcher Viren.

Es gibt nicht nur die Herpes Zoster Viren, es gibt auch den Epstein-Barr-Virus – auch persisches Drüsenfieber genannt, was auch Müdigkeitsvirus genannt wird oder die Borreliose. Ein Zeckenstich der vielleicht schon viele Jahre her ist. Der Körper hat es überwunden, aber es gibt Zysten und Sporenformen. Es ist bekannt, dass die Borreliose sich reaktivieren kann – unter Stress vor allen Dingen – und kein Mensch denkt daran, dass vielleicht an diesem Erschöpfungszustand immer mehr auch eine mikrobielle Beteiligung mitwirkt, die Tag und Nacht den Körper auslaugt. Am Anfang stand sehr wahrscheinlich eine Überforderung, verschiedene Stressfaktoren im Beruf, Umwelt natürlich auch Faktoren aus dem Lifestyle: Ernährung, Bewegungsmangel oder was auch immer, oder auch Übertraining. Aber wenn das Ganze in die Chronizität geht und vorübergehende Erschöpfungszustände immer stärker werden, Motivationsverlust, psychische Veränderungen, körperliche Erschöpfbarkeit dazukommen, hat das Burnout eine ganz, ganz wichtige körperliche Komponente, die meistens gar nicht erkannt wird und nicht behandelt wird.

Wenn man nur versucht, die Psyche zu verbessern, ohne den Körper mit zu unterstützen, ist das eben häufig sehr, schwer. Ich sehe regelmäßig Patienten, die schon seit Jahren Behandlungen in Burnout-Kliniken hinter sich hatten und nicht mehr in ihre Kraft zurückgekommen sind. In solchen Fällen fahnde ich nach chronischen Viruslasten und werde auch sehr oft fündig. Ich kann auch beobachten, dass ein Burnout wesentlich schneller wieder ausheilt, wenn man eben integrativ sowohl die eine Ebene als auch die andere Ebene in das Behandlungskonzept mit einschließt.

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